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Herkunftsländer/ Projekte

Cotonea-Bio-Baumwolle kommt aus eigenen Partnerprojekten in Kirgistan und Uganda, aus Anbaugebieten, in denen es ausreichend regnet. Baumwollpflanzen brauchen sehr viel Wasser zum Wachsen.

Bio-Baumwolle bedeutet:

  • Biologischer Pflanzenschutz statt Einsatz von Pestiziden
  • Natürlicher Dünger statt Kunstdünger
  • Kein Auslaugen der Böden durch Monokulturen. Durch Fruchtfolge mit anderen Saaten wird die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig gesichert und verbessert
  • Schutz wertvollen Grundwassers
  • Keine genmanipulierten Sorten
  • Der Ertrag pro Hektar ist bei vielen Bauern höher als im konventionellen Anbau

Cotonea engagiert sich für den Biobaumwoll-Anbau in Uganda und, in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Hilfsorganisation Helvetas, in Kirgistan. Mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Baumwollverarbeitung kann Cotonea an die Bauern weitergeben, die so die Qualität kontinuierlich verbessern und Biobaumwolle von besonders hoher Reinheit liefern können. Durch eine Abnahmegarantie bietet Cotonea den Bauern zusätzliche finanzielle Sicherheit und stärkt sie in ihrem Selbstwertgefühl. Cotonea steht in direkter Verbindung mit den Baumwollproduzenten und hat Vertrauensleute vor Ort. Cotonea kennt seine Zulieferer und muss sich nicht – wie viele große Modeketten – auf oft fragwürdige Zertifikate verlassen. Cotonea hat selbst die Kontrolle über Qualität und Reinheit seiner Biobaumwolle.

Uganda

  • Ugander sind stolz, gepflegte Kleidung ist wichtig. Diese Frauen tragen ihr schönstes Kleid. Sie wohnen mit ihren Familien im Norden, nahe Gulu, und arbeiten für Cotonea. Insgesamt leben viele 10.000 Menschen von diesem Projekt.

    Ugander sind stolz, gepflegte Kleidung ist wichtig. Diese Frauen tragen ihr schönstes Kleid. Sie wohnen mit ihren Familien im Norden, nahe Gulu, und arbeiten für Cotonea. Insgesamt leben viele 10.000 Menschen von diesem Projekt.

  • 20 Jahre herrschte in dieser Region ein blutiger Bürgerkrieg. Erst Mitte 2010 wurden die letzten Flüchtlingscamps geschlossen und die Menschen kehrten in ihre Dörfer zurück. Vielfach gingen existentielle Dinge - wie das Wissen über den Landbau - verloren.

    20 Jahre herrschte in dieser Region ein blutiger Bürgerkrieg. Erst Mitte 2010 wurden die letzten Flüchtlingscamps geschlossen und die Menschen kehrten in ihre Dörfer zurück. Vielfach gingen existentielle Dinge - wie das Wissen über den Landbau - verloren.

  • Trotz des Bürgerkrieges gab es sie noch, die alten Bauern, die den ökologischen Landbau kannten wie ihre Westentasche. Auf den Feldern des Cotonea-Bio-Baumwollprojektes stehen heute starke, gesunde Baumwollpflanzen, die eine gute Ernte bringen.

    Trotz des Bürgerkrieges gab es sie noch, die alten Bauern, die den ökologischen Landbau kannten wie ihre Westentasche. Auf den Feldern des Cotonea-Bio-Baumwollprojektes stehen heute starke, gesunde Baumwollpflanzen, die eine gute Ernte bringen.

  • Diese junge Helferin trägt ihre Ernte zur Sammelstelle. Sie transportiert die flauschigen Baumwollfasern so, wie Frauen in Afrika fast alles transportieren: auf dem Kopf.

    Diese junge Helferin trägt ihre Ernte zur Sammelstelle. Sie transportiert die flauschigen Baumwollfasern so, wie Frauen in Afrika fast alles transportieren: auf dem Kopf.

  • Gutes Geld für gute Arbeit. Die gepflückte Menge wird gewogen und dokumentiert, der Lohn wird bar ausbezahlt und quittiert. Viele Geldscheine wechseln jeden Tag den Besitzer, denn 1000 Uganda-Shilling entsprechen 0,30 Eurocent.

    Gutes Geld für gute Arbeit. Die gepflückte Menge wird gewogen und dokumentiert, der Lohn wird bar ausbezahlt und quittiert. Viele Geldscheine wechseln jeden Tag den Besitzer, denn 1000 Uganda-Shilling entsprechen 0,30 Eurocent.

  • Eine Verschnaufpause im Faserflausch. Die Lagerhalle ist fast bis unter das Dach gefüllt, die Baumwoll-Ernte so gut wie eingebracht. Nach schwerer körperlicher Arbeit sind alle geschafft, aber zufrieden.

    Eine Verschnaufpause im Faserflausch. Die Lagerhalle ist fast bis unter das Dach gefüllt, die Baumwoll-Ernte so gut wie eingebracht. Nach schwerer körperlicher Arbeit sind alle geschafft, aber zufrieden.

  • Controlling auf ugandisch: alles wird akribisch in einer dicken Kladde notiert. Wie hoch ist die Ernte? Wie viel Geld wurde ausbezahlt? Über welche Menge kann Cotonea verfügen? Jeder kennt am Ende des Tages den Lohn seiner Arbeit.

    Controlling auf ugandisch: alles wird akribisch in einer dicken Kladde notiert. Wie hoch ist die Ernte? Wie viel Geld wurde ausbezahlt? Über welche Menge kann Cotonea verfügen? Jeder kennt am Ende des Tages den Lohn seiner Arbeit.

  • An der alten, robusten, selten gewordenen Roller-Gin, der Entkörnungsmaschine, werden die Treibriemen gewechselt. Hier, wo alles selbst repariert wird, ist das für die Arbeiter ein Kinderspiel. Und wer weiß, vielleicht sind sogar die Treibriemen selbst gemacht ...

    An der alten, robusten, selten gewordenen Roller-Gin, der Entkörnungsmaschine, werden die Treibriemen gewechselt. Hier, wo alles selbst repariert wird, ist das für die Arbeiter ein Kinderspiel. Und wer weiß, vielleicht sind sogar die Treibriemen selbst gemacht ...

  • Die Bäuerinnen und Bauern im Projekt nehmen ihr Mitspracherecht sehr ernst. Nach Begrüßungsgospel und Gebet geht es in die Verhandlungen. Jede und jeder kann seine Wünsche und Bedenken vorbringen.

    Die Bäuerinnen und Bauern im Projekt nehmen ihr Mitspracherecht sehr ernst. Nach Begrüßungsgospel und Gebet geht es in die Verhandlungen. Jede und jeder kann seine Wünsche und Bedenken vorbringen.

  • Kinder sind Stolz und Reichtum ugandischer Eltern. Acht wie hier, oder gern auch zehn bis zwölf sind keine Seltenheit. Mit Stolz erfüllt sie auch ihre neue Hütte, die mit Lehmziegeln verkleidet wird.

    Kinder sind Stolz und Reichtum ugandischer Eltern. Acht wie hier, oder gern auch zehn bis zwölf sind keine Seltenheit. Mit Stolz erfüllt sie auch ihre neue Hütte, die mit Lehmziegeln verkleidet wird.

  • Pause im Schatten des Strohdachs. Friedliche Stille in sengender Sonne. Doch der Eindruck von Dürre täuscht. Uganda ist grün, Regen fällt das ganze Jahr, besonders viel während der Regenzeit, relativ wenig zwischen September und Februar.

    Pause im Schatten des Strohdachs. Friedliche Stille in sengender Sonne. Doch der Eindruck von Dürre täuscht. Uganda ist grün, Regen fällt das ganze Jahr, besonders viel während der Regenzeit, relativ wenig zwischen September und Februar.

  • Kochen, Essen, Schlafen – alles in demselben Raum, den seine Bewohner dafür auch dringend benötigen. Gefegt wird mehrmals täglich, Sauberkeit ist oberstes Gebot. Das Leben allerdings findet draußen statt: Das ganze Jahr über liegt die Tagestemperatur zwischen 25 und 28 Grad.

    Kochen, Essen, Schlafen – alles in demselben Raum, den seine Bewohner dafür auch dringend benötigen. Gefegt wird mehrmals täglich, Sauberkeit ist oberstes Gebot. Das Leben allerdings findet draußen statt: Das ganze Jahr über liegt die Tagestemperatur zwischen 25 und 28 Grad.

Bürgerkrieg bis 2006, heute leben viele 10.000 Menschen von diesem Biolandbauprojekt.

Cotonea-Baumwolle wird in Kirgistan und Uganda kontrolliert biologisch angebaut. Monokultur wird vermieden und eine Fruchtfolge eingehalten. So laugen die Böden nicht aus, mehr sogar: sie werden durch den ökologischen Landbau fruchtbarer. Auf eine chemische Behandlung der Felder (Dünger und Pestizide) wird komplett verzichtet. Die Ernte der Baumwolle erfolgt von Hand, wodurch eine höhere Qualität erzielt wird. Giftige Entlaubungsmittel wie bei der maschinellen Ernte werden nicht eingesetzt.

Im Nordwesten von Uganda auf Ackerböden, die wegen des Kriegs jahrzehntelang brach lagen, wird seit kurzem Biobaumwolle angebaut. Während Hilfsorganisationen wie die GTZ die Unterstützung des Projektes aus politischen Gründen eingestellt haben, hilft Cotonea als maßgeblicher Partner den Menschen neue Perspektiven zu geben. Das Land ist fruchtbar und natürlich durch Regen bewässert. Nahe am Äquator können mehrere Ernten rund um das Jahr eingebracht werden. Baumwolle dient dem Gelderwerb. Und Geld setzen die Bauern hauptsächlich für die Gesundheit und für die Bildung der Kinder ein.

Von erfahrenen Bauern werden hohe Erträge erzielt. Die vielen jungen Bauern, die die Landwirtschaft nicht erlernen konnten, müssen erst trainiert und geschult werden. Während im konventionellen Baumwollanbau in Afrika Jahr für Jahr unzählige Menschen an Pestizidvergiftungen sterben, erlaubt es hier der Biobaumwollanbau, die Fruchtbarkeit der Böden und die Sauberkeit des wichtigen Grundwassers auf natürliche Art zu erhalten. Die lokale Projektgesellschaft kennt viele Methoden der natürlichen Schädlingsbekämpfung von komplementären Nutzpflanzen, Verwendung von mit Hilfe von Blättern fermentiertem Wasser bis hin zur Zucht von Nützlingen, wie Wespen. Was zunehmend wichtig ist, die Bauern werden mit natürlichem Saatgut versorgt und die Saaten werden gezielt gepflegt und weiterentwickelt. Jedes einzelne Feld wird sorgfältig begleitet und alle Maßnahmen in einem Report aufgezeichnet. Die Einhaltung aller ökologischen Regeln wird durch eine unabhängige Zertifizierungsorganisation überwacht.

Kirgistan

  • Auch in Kirgistan (korrekt „Kirgisische Republik“) wird die Baumwolle von Hand gepflückt. Seit der Umstellung auf zertifizierte Bio-Baumwolle im Jahr 2005 geht die gesamte Baumwolle des Projektes der Schweizer Hilfsorganisation Helvetas an Cotonea.

    Auch in Kirgistan (korrekt „Kirgisische Republik“) wird die Baumwolle von Hand gepflückt. Seit der Umstellung auf zertifizierte Bio-Baumwolle im Jahr 2005 geht die gesamte Baumwolle des Projektes der Schweizer Hilfsorganisation Helvetas an Cotonea.

  • Fruchtbarer, lebendiger Boden in karger, rauer Landschaft und kluge, gute Arbeit ermöglichen reiche Ernte. Das erlebt diese Helferin hautnah. Sie lebt von der Baumwolle – und für sie. Sie bietet ihr ein gesichertes Auskommen.

    Fruchtbarer, lebendiger Boden in karger, rauer Landschaft und kluge, gute Arbeit ermöglichen reiche Ernte. Das erlebt diese Helferin hautnah. Sie lebt von der Baumwolle – und für sie. Sie bietet ihr ein gesichertes Auskommen.

  • Stippvisite beim Bauern mit den höchsten Erträgen und bei seiner Frau. Fragt man ihn, wie er das denn geschafft habe, antwortet er bescheiden und glückstrahlend, er habe einfach alles so gemacht, wie der Projektleiter es ihm beigebracht hat.

    Stippvisite beim Bauern mit den höchsten Erträgen und bei seiner Frau. Fragt man ihn, wie er das denn geschafft habe, antwortet er bescheiden und glückstrahlend, er habe einfach alles so gemacht, wie der Projektleiter es ihm beigebracht hat.

  • Das Tagwerk ist getan, müde und zufrieden gehen die Erntehelferinnen zurück in ihr Dorf. Maschinen, Treibstoff und Kunstdünger sind knapp in Kirgistan. Ihren (organischen!) Dünger produzieren die Bio-Baumwollbauern selbst.

    Das Tagwerk ist getan, müde und zufrieden gehen die Erntehelferinnen zurück in ihr Dorf. Maschinen, Treibstoff und Kunstdünger sind knapp in Kirgistan. Ihren (organischen!) Dünger produzieren die Bio-Baumwollbauern selbst.

  • Auf dem Acker neben dem Baumwollfeld warten die Helferinnen auf den Abtransport ihrer Tagesernte. Auch für diese Feldarbeit tragen sie ihre schönsten Kleider. Diese Arbeit ist keine Arbeit für Männer.

    Auf dem Acker neben dem Baumwollfeld warten die Helferinnen auf den Abtransport ihrer Tagesernte. Auch für diese Feldarbeit tragen sie ihre schönsten Kleider. Diese Arbeit ist keine Arbeit für Männer.

  • Ein schönes, gesundes Pferd sichert bescheidenen Wohlstand. Es ist ein Transportmittel, das Treibstoff aus eigenem Anbau verträgt. Das ist gut, denn Benzin und Diesel sind knapp.

    Ein schönes, gesundes Pferd sichert bescheidenen Wohlstand. Es ist ein Transportmittel, das Treibstoff aus eigenem Anbau verträgt. Das ist gut, denn Benzin und Diesel sind knapp.

  • Einfach zwar, aber aufgeräumt und sauber ist diese Sammelstelle, zu der bei untergehender Sonne die Körbe mit den geernteten Baumwollfasern gebracht wird. Die Männer trinken Tee, die Frauen arbeiten. Niemandem käme in den Sinn, Anstoß daran zu nehmen.

    Einfach zwar, aber aufgeräumt und sauber ist diese Sammelstelle, zu der bei untergehender Sonne die Körbe mit den geernteten Baumwollfasern gebracht wird. Die Männer trinken Tee, die Frauen arbeiten. Niemandem käme in den Sinn, Anstoß daran zu nehmen.

  • Während der Ernte wird das Bett schon mal im Lagerhaus aufgeschlagen. Dann kann man wenigstens sicher sein, dass nichts abhanden kommt.

    Während der Ernte wird das Bett schon mal im Lagerhaus aufgeschlagen. Dann kann man wenigstens sicher sein, dass nichts abhanden kommt.

  • Gute Sicht ist nicht so wichtig wie gut genutzter Raum. Und so werden die Baumwollfasern ohne Umhüllungen wie Sack oder Tuch in Passagier- und Kofferraum gestopft. Jeder Kubikzentimeter ist gefüllt, der Fahrer ist hoffentlich geschickt.

    Gute Sicht ist nicht so wichtig wie gut genutzter Raum. Und so werden die Baumwollfasern ohne Umhüllungen wie Sack oder Tuch in Passagier- und Kofferraum gestopft. Jeder Kubikzentimeter ist gefüllt, der Fahrer ist hoffentlich geschickt.

  • Das Förderband der Saw Gin, der Entkörnungsmaschine, hat für diesen Tag aufgehört, das weiße Gold auf Berge zu häufen. Ein Abend, eine Nacht Ruhe, bevor es am nächsten Tag weitergeht.

    Das Förderband der Saw Gin, der Entkörnungsmaschine, hat für diesen Tag aufgehört, das weiße Gold auf Berge zu häufen. Ein Abend, eine Nacht Ruhe, bevor es am nächsten Tag weitergeht.

  • Vor ihrer Jurte hat diese Bäuerin einen einfachen Verkaufsstand, einen Metalltisch mit einfacher Platte, aufgebaut. Es gibt in Flaschen abgefülltes Wasser, Joghurtbällchen und Boorsok, das traditionelle, frittierte Gebäck.

    Vor ihrer Jurte hat diese Bäuerin einen einfachen Verkaufsstand, einen Metalltisch mit einfacher Platte, aufgebaut. Es gibt in Flaschen abgefülltes Wasser, Joghurtbällchen und Boorsok, das traditionelle, frittierte Gebäck.

  • An der Straße kurz vor Dschal-Abad, wo sich das Helvetas/Cotonea-Bio-Baumwollprojekt befindet. Immer wieder kommt es in dieser Region zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und der usbekischen Minderheit.

    An der Straße kurz vor Dschal-Abad, wo sich das Helvetas/Cotonea-Bio-Baumwollprojekt befindet. Immer wieder kommt es in dieser Region zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und der usbekischen Minderheit.

  • Wer nach Kirgistan reist, muss hohe Pässe überqueren und tiefe Schluchten durchfahren. Ein großer Teil des Landes liegt im Tienschan, dem „Himmelsgebirge“ - atemberaubend, steil und zerklüftet.

    Wer nach Kirgistan reist, muss hohe Pässe überqueren und tiefe Schluchten durchfahren. Ein großer Teil des Landes liegt im Tienschan, dem „Himmelsgebirge“ - atemberaubend, steil und zerklüftet.

Raubbau zur Sowjetzeit, heute Bio-Baumwolle von Cotonea aus dem Helvetas-Projekt.

Cotonea-Baumwolle wird in Kirgistan und Uganda kontrolliert biologisch angebaut. Monokultur wird vermieden und eine Fruchtfolge eingehalten. So laugen die Böden nicht aus, mehr sogar: sie werden durch den ökologischen Landbau fruchtbarer. Auf eine chemische Behandlung der Felder (Dünger und Pestizide) wird komplett verzichtet. Die Ernte der Baumwolle erfolgt von Hand, wodurch eine höhere Qualität erzielt wird. Giftige Entlaubungsmittel wie bei der maschinellen Ernte werden nicht eingesetzt.

In enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Hilfsorganisation Helvetas engagiert sich Cotonea seit 2004 intensiv für den Anbau von Biobaumwolle in Kirgistan. Durch Erfahrungen aus über 150 Jahren in der Baumwollverarbeitung kann Cotonea wertvolles Wissen an kirgisische Bauern weitergeben, die so ihre Baumwolle kontinuierlich verbessern, und dadurch Biobaumwolle von besonders hoher Qualität und Reinheit liefern können.

Wir bieten den Bauern vor Ort durch eine Abnahmegarantie zusätzliche finanzielle Sicherheit und stärken sie in ihrem Selbstwertgefühl. Zusätzlich schicken wir Musterprodukte nach Kirgistan, damit sich die Bauern besser mit dem Projekt und den späteren Produkten identifizieren, und auch stolz auf sich und ihre Arbeit sein können.

Ein weiterer Vorteil bei dieser direkten Beteiligung am Entstehungsprozess: Cotonea steht in direkter Verbindung mit den Baumwollproduzenten und hat Vertrauensleute direkt vor Ort. Das persönliche Kennen unserer Zulieferer ist eine unbedingte Voraussetzung für uns: So müssen wir uns nicht – wie viele große Modeketten es tun – nur auf die immer wieder fragwürdigen Zertifikate von externen Instituten verlassen, sondern haben zusätzlich noch selbst die Kontrolle über Qualität und Reinheit unserer Biobaumwolle.