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  • Während in Deutschland schon lange Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird (Cotonea produziert seine eigene Energie aus Wasserkraft schon seit 1855 und eigenen Solarstrom seit 2002), ist in Uganda, diesem sonnenreichen Land am Äquator, die Solarenergie ein kleines, aber doch schnell wachsendes Pflänzchen.

    Während in Deutschland schon lange Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird (Cotonea produziert seine eigene Energie aus Wasserkraft schon seit 1855 und eigenen Solarstrom seit 2002), ist in Uganda, diesem sonnenreichen Land am Äquator, die Solarenergie ein kleines, aber doch schnell wachsendes Pflänzchen.

  • Unsere Baumwolle wird - sowohl in Uganda als auch in Kirgistan - sorgfältig in Handarbeit von den Sträuchern gepflückt.

    Unsere Baumwolle wird - sowohl in Uganda als auch in Kirgistan - sorgfältig in Handarbeit von den Sträuchern gepflückt.

  • Unser Firmengelände aus der Vogelperspektive: Die Solaranlage auf dem Dach und vor allem das Wasser der Erms (den Kanal sieht man links unten im Bild) liefern mehr Strom, als wir in unserer Produktion brauchen. Diesen Naturstrom speisen wir ins Netz ein.

    Unser Firmengelände aus der Vogelperspektive: Die Solaranlage auf dem Dach und vor allem das Wasser der Erms (den Kanal sieht man links unten im Bild) liefern mehr Strom, als wir in unserer Produktion brauchen. Diesen Naturstrom speisen wir ins Netz ein.

Aspekte der Nachhaltigkeit

 

Unsere Energiebilanz

2015 haben wir 22% mehr regenerativen Strom erzeugt (eigene Wasserkraft und Solar), als wir in unserer eigenen Produktion verbraucht haben.

Rechnet man den eingekauften Naturstrom hinzu, beträgt der Überschuss an regenerativem Strom der Elmer & Zweifel-Gruppe sogar rd. 58%.

Folgende Tabelle zeigt die Details:

Regenerativer Stromerzeugt Wasserkraft715 MWh
 erzeugt Solar45 MWh
 gekauft Naturstrom222 MWh
 SUMME verfügbarer regenerativer Strom982 MWh
 
Strom VerbrauchGEZ Bempflingen134 MWh
 ETEX CZ488 MWh
 SUMME verbrauchter Strom beide Standorte622 MWh
 
Überschuss an regenerativem Strom360 MWh

Klimarelevante Emissionen in der eigenen Produktion:

In unserer Produktion wird als Energieträger hauptsächlich Strom eingesetzt. Zusätzlich wird in der Weberei in Tschechien zum Schlichten noch Erdgas verwendet (ca. 310 MWh/ Jahr bzw. 29.000 m3/Jahr). Damit weist die Energiebilanz beider Energieträger für 2015 einen Überschuss von 50 MWh an regenerativer Energie aus (= 10 t eingespartes CO2).

Klimarelevante Emissionen unserer Lieferanten:

Klimarelevante Emissionen entstehen in der Veredelung durch Betriebe in Deutschland und der Schweiz durch die Verwendung von Erdgas, Erdöl und Strom.

Auf den Umfang dieser Emissionen hat Cotonea keinen Einfluss. Die Umweltauflagen in diesen beiden Ländern sind hoch. Alle Veredelungen, die für Cotonea arbeiten, sind auf einem modernen Stand der Technik, einschließlich der Energierückgewinnung bzw.  -einsparung. Bei der Auswahl unserer Lieferanten ist dessen Energieeffizienz ein wichtiges Kriterium.

Unsere (ökologische) Baumwoll-Produktion ist CO2-neutral.
In Uganda wird zusätzlich zum Regen kein zusätzliches Wasser benötigt.
In Kirgistan wird ebenso nur Regenwasser und tauender Schnee zum Bewässern verwendet.

Verpackungen und Versand:

Unsere Umverpackungen sind aus Recycling-Pappe, die Verkaufsverpackungen aus receycelbarer PE-Folie (Polyethylen), die Einleger aus FSC- und ECF-zertifiziertem Papier. Tragetaschen verwendet Cotonea nicht.

Der Versand unserer Produkte erfolgt in Kartonagen aus Recycling-Pappe per DHL (go green) oder DPD (total zero). Die Quote der Rücksendungen liegt zwischen zehn und 12 Prozent.

Abfall in der Produktion:

Produktionsabfall fällt an in Weberei und Konfektion (Näherei).
In der Weberei liegt er unter 1% des produzierten Gewebes.
In der Konfektion fallen Schnittreste an, deren Menge produktabhängig ist. Für jeden Produktionsauftrag wird der Zuschnitt optimiert.

Unsere Lieferanten/ Zulieferer:

Den Baumwoll-Anbau kontrollieren wir selbst. Die Projektträger sind die Gulu Agricultural Development Company (GADC, Uganda) bzw. die Bauerncooperative Biofarmers in Jalalabad, Kirgistan, die von der Schweizer NGO Helvetas (Kirgistan) aufgebaut wurde und von ihr bis 2016 betreut wird.

Folgende Betriebe arbeiten für Cotonea:

In der Garnerzeugung:
Velener Textilwerke, Velen; Topkapi Iplik, Istanbul.

In der Flächenerzeugung:
Elmertex ks, Velke Porici, Egem tekstil, Denizli und Bodmer Strickerei Balingen

Veredelt werden die Stoffe von der Grenzlandfärberei, Bocholt, Weidmann, Süssen, Cilander AG, Herisau und Fussenegger, Dornbirn

Die Konfektion findet – außer im Eigenbetrieb in Velke Porici (Tschechien) – statt bei Siko und Siskova beide in Mezimesti (Tschechien).

Ein Produktpass gibt Auskunft über die Stationen.

Recycling:

Baumwoll-Fasern eignen sich nicht zur Wiederverwendung als gleichwertige Produkte, was ein sinnvolles Recycling gebrauchter Stoffe ausschließt. Wo möglich und sinnvoll fördern wir die Nutzung in minderwertigeren Verwendungen wie Stopfmaterial oder ähnliches.

Fairer Lohn:

Cotonea kennt die gesamte Herstellungskette. Das Weben erfolgt in Eigenbetrieben ebenso wie ein Großteil der Konfektion. Jeder Lieferant in Deutschland, der Schweiz und der Türkei zahlt mindestens gesetzliche bzw. Tariflöhne.

Fast alle unsere Lieferanten sind IVN BEST zertifiziert. Der IVN BEST Standard setzt neben hohen ökologischen auch hohe soziale Standards, die eingehalten werden müssen.

http://www.naturtextil.de/verbraucher/qualitaetszeichen.html

Es ist der Standard mit den momentan höchsten Ansprüchen an textile Ökologie und stellt das maximale realisierbare Niveau dar. Die Richtlinien decken die gesamte textile Kette ab – in ökologischer und sozialverantwortlicher Hinsicht.

Cotonea ist fair for life-zertifiziert, einem Label des Schweizer Instituts für Marktökologie (IMO), das zur Schweizer Bio-Stiftung gehört.

http://www.fairforlife.org/client/fairforlife/file/FFL_Flyer_2014_de.pdf