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  • Während in Deutschland schon lange Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird (Cotonea produziert seine eigene Energie aus Wasserkraft schon seit 1855 und eigenen Solarstrom seit 2002), ist in Uganda, diesem sonnenreichen Land am Äquator, die Solarenergie ein kleines, aber doch schnell wachsendes Pflänzchen.

    Während in Deutschland schon lange Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird (Cotonea produziert seine eigene Energie aus Wasserkraft schon seit 1855 und eigenen Solarstrom seit 2002), ist in Uganda, diesem sonnenreichen Land am Äquator, die Solarenergie ein kleines, aber doch schnell wachsendes Pflänzchen.

  • Unsere Baumwolle wird - sowohl in Uganda als auch in Kirgistan - sorgfältig in Handarbeit von den Sträuchern gepflückt.

    Unsere Baumwolle wird - sowohl in Uganda als auch in Kirgistan - sorgfältig in Handarbeit von den Sträuchern gepflückt.

  • Unser Firmengelände aus der Vogelperspektive: Die Solaranlage auf dem Dach und vor allem das Wasser der Erms (den Kanal sieht man links unten im Bild) liefern mehr Strom, als wir in unserer Produktion brauchen. Diesen Naturstrom speisen wir ins Netz ein.

    Unser Firmengelände aus der Vogelperspektive: Die Solaranlage auf dem Dach und vor allem das Wasser der Erms (den Kanal sieht man links unten im Bild) liefern mehr Strom, als wir in unserer Produktion brauchen. Diesen Naturstrom speisen wir ins Netz ein.

Aspekte der Nachhaltigkeit

 

Unsere Energiebilanz

2017 haben wir 49 % (2016: 30 %) mehr regenerativen Strom erzeugt (eigene Wasserkraft und Solar), als wir in unserer eigenen Produktion verbraucht haben.

Rechnet man den eingekauften Naturstrom hinzu, beträgt der Überschuss an regenerativem Strom der Elmer & Zweifel-Gruppe sogar rund 86 % (2016: 68 %).

Folgende Tabelle zeigt die Details:

    2017 2016 2015
Regenerativer Strom in MWh
erzeugt Wasserkraft 779 694 715
  erzeugt Solar 47 41 45
  gekauft Naturstrom 201 216 222
  SUMME verfügbarer regenerativer Strom 1.028 951 982
 
Stromverbrauch in MWh
GEZ Bempflingen 127 129 134
  ETEX CZ 424 436 488
  SUMME verbrauchter Strom beide Standorte 551
565 622
 
Überschuss an regenerativem Strom in MWh
476
386 360

 

Energieverbrauch in der eigenen Produktion

In unserer Produktion wird als Energieträger hauptsächlich Strom eingesetzt. Zusätzlich wird in der Weberei in Tschechien zum Schlichten noch Erdgas verwendet (2017 ca. 329 MWh/Jahr, 2016 ca. 320 MWh). Damit weist die Energiebilanz beider Energieträger für 2017 einen Überschuss von 147 MWh (2016: 66 MWh) an regenerativer Energie aus. Diese - trotz gestiegener Produktion - erreichte großartige Bilanz ist das Ergebnis unserer Bemühungen, energieeffizienter zu produzieren.

Energieverbrauch unserer Lieferanten

Klimarelevante Emissionen entstehen in der Veredelung durch Betriebe in Deutschland und der Schweiz durch die Verwendung von Erdgas, Erdöl und Strom.

Auf den Umfang dieser Emissionen hat Cotonea keinen Einfluss. Die Umweltauflagen in diesen beiden Ländern sind hoch. Alle Veredelungen, die für Cotonea arbeiten, sind auf einem modernen Stand der Technik, einschließlich der Energierückgewinnung bzw. -einsparung. Bei der Auswahl unserer Lieferanten ist deren Energieeffizienz ein wichtiges Kriterium.

Unsere (ökologische) Baumwoll-Produktion ist CO2-neutral. In Uganda wird zusätzlich zum Regen kein zusätzliches Wasser benötigt. In Kirgistan wird ebenso nur Regenwasser und tauender Schnee zum Bewässern verwendet.

Der ökologische Landbau gerät leider zunehmend in die Gefahr, unbeabsichtigt genmanipulierte Saaten (GMO) auszubringen, weil diese Gene natürlich nicht an ökologisch bewirtschafteten Ackergrenzen Halt machen. Wir sind momentan einer von zwei Produzenten, die sowohl die Bio-Baumwolle als auch das Garn stichprobenartig durch ein deutsches Labor auf GMO-Rückstände untersuchen lassen.

Durch die Nutzung von (Bio-)Baumwolle gelangen keine Mikroplastikfasern in die Weltmeere oder unsere Nahrungskette. 

Verpackungen und Versand

Unsere Umverpackungen sind aus Recycling-Pappe, die Verkaufsverpackungen aus receycelbarer PE-Folie (Polyethylen), die Einleger aus FSC- und ECF-zertifiziertem Papier. Tragetaschen verwendet Cotonea nicht.

Der Versand unserer Produkte erfolgt in Kartonagen aus Recycling-Pappe per DHL (go green) oder DPD (total zero). Die Quote der Rücksendungen liegt zwischen 10 und 12 Prozent.

Abfall in der Produktion

Produktionsabfall fällt an in Weberei und Konfektion (Näherei). In der Weberei liegt er unter 1 % des produzierten Gewebes. In der Konfektion fallen Schnittreste an, deren Menge produktabhängig ist. Für jeden Produktionsauftrag wird der Zuschnitt optimiert.

Unsere Lieferanten/Zulieferer

Den Baumwoll-Anbau kontrollieren wir selbst. Die Projektträger sind die Gulu Agricultural Development Company (GADC, Uganda) bzw. die Bauerncooperative Biofarmers in Jalalabad, Kirgistan, die von der Schweizer NGO Helvetas (Kirgistan) aufgebaut wurde und von ihr bis 2016 betreut wird.

Folgende Betriebe arbeiten für Cotonea

In der Garnerzeugung:

Velener Textilwerke, Velen; Topkapi Iplik, Istanbul.

In der Flächenerzeugung:

Elmertex ks, Velke Porici; Boneka, Teplice; Hateks Hatay Tekstil und Bodmer Strickerei Balingen

Veredelt werden die Stoffe von der Grenzlandfärberei, Bocholt; Weidmann, Süssen; Keller, Mössingen; Haase, Bisingen; Cilander AG, Herisau und Fussenegger, Dornbirn

Die Konfektion findet – außer im Eigenbetrieb in Velke Porici (Tschechien) – bei Siko und Siskova beide in Mezimesti (Tschechien) statt.

Ein Produktpass gibt Auskunft über die Stationen.

Recycling

Baumwoll-Fasern eignen sich nicht zur Wiederverwendung zu gleichwertigen Produkten, was ein sinnvolles Recycling gebrauchter Stoffe ausschließt. Wo möglich und sinnvoll fördern wir die Nutzung in minderwertigeren Verwendungen wie Stopfmaterial oder ähnlichem.

Fairer Lohn

Cotonea kennt die gesamte Herstellungskette. Das Weben erfolgt in Eigenbetrieben ebenso wie ein Großteil der Konfektion. Jeder Lieferant in Deutschland, der Schweiz und der Türkei zahlt mindestens gesetzliche bzw. Tariflöhne.

Fast alle unsere Lieferanten sind IVN BEST zertifiziert. Der IVN BEST Standard setzt neben hohen ökologischen auch hohe soziale Standards, die eingehalten werden müssen.

» http://naturtextil.de/qualitaetszeichen

Es ist der Standard mit den momentan höchsten Ansprüchen an textile Ökologie und stellt das maximale realisierbare Niveau dar. Die Richtlinien decken die gesamte textile Kette ab – in ökologischer und sozialverantwortlicher Hinsicht.

Cotonea ist fair for life-zertifiziert, einem Label des Schweizer Instituts für Marktökologie (IMO), das zur Schweizer Bio-Stiftung gehört.

» http://www.fairforlife.org/client/fairforlife/file/FFL_Flyer_2014_de.pdf
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