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  • Die Gründung der Baumwollweberei Elmer & Zweifel geht zurück auf das Jahr 1855. Bis heute befindet sie sich im Familienbesitz. Von Beginn an wurde Baumwolle zu Geweben verarbeitet, und durch alle Generationen hindurch wurde Wert gelegt auf die Architektur und den Artenreichtum von Fauna und Flora auf dem Fabrikgelände.

    Die Gründung der Baumwollweberei Elmer & Zweifel geht zurück auf das Jahr 1855. Bis heute befindet sie sich im Familienbesitz. Von Beginn an wurde Baumwolle zu Geweben verarbeitet, und durch alle Generationen hindurch wurde Wert gelegt auf die Architektur und den Artenreichtum von Fauna und Flora auf dem Fabrikgelände.

  • Wie viele andere Unternehmen stellte auch Elmer & Zweifel zunächst ein textiles Vollsortiment her. Später spezialisierte man sich auf Gewebe für medizinische und technische Zwecke. So konnte ein umfangreiches textiles Wissen aufgebaut werden, von dem Cotonea heute profitiert.

    Wie viele andere Unternehmen stellte auch Elmer & Zweifel zunächst ein textiles Vollsortiment her. Später spezialisierte man sich auf Gewebe für medizinische und technische Zwecke. So konnte ein umfangreiches textiles Wissen aufgebaut werden, von dem Cotonea heute profitiert.

Vom Beginn der Industrialisierung der Textilindustrie bis heute

Die Gründung der Baumwollweberei Elmer & Zweifel durch die Vettern Friedrich und Heinrich Elmer geht zurück auf das Jahr 1855. Bis heute befindet sie sich im Familienbesitz. Von Beginn an wurde Baumwolle zu Geweben verarbeitet. Wie viele andere Unternehmen auch, stellte Elmer & Zweifel zunächst ein textiles Vollsortiment aller üblichen Stoffe wie Bekleidung, Bettwäsche oder Damaste her. Später spezialisierte man sich auf medizinische Gewebe, Gewebe für technische Zwecke oder Babypflegetextilien. So konnte das Unternehmen ein umfangreiches textiles Wissen aufbauen, von dem heute jede Produktionsstufe von Cotonea profitiert.

Als eine der ersten ersetzte die Textilindustrie die handwerkliche Produktion durch Maschinen. England begann bereits Ende des 18. Jahrhunderts, das Spinnen und Weben zu mechanisieren. Nachdem Napoleon 1806 eine Wirtschaftsblockade, die so genannte „Kontinentalsperre“, gegen die britischen Inseln verhängt hatte, begann auch die Schweiz mit dem Aufbau einer Textilindustrie. Mit seiner Wasserkraft, die zum Antrieb von Maschinen hervorragend taugte, war das Land damals für die Industrialisierung bestens geeignet.

Als Mitte des 19. Jh. die Flüsse und Bäche der Schweiz vollständig ausgebaut waren, suchten die Brüder Elmer aus dem Kanton Glarus nach einem neuen Standort. Sie fanden ihn im bitterarmen Württemberg, wo nach Aufhebung der Kontinentalsperre 1814 große wirtschaftliche Not herrschte. Hier gab es reichlich freie Wasserkraft und Arbeitskräfte. In den gesamten deutschen Mittelgebirgsregionen mit ihrer traditionellen Produktion verloren Leinen und Wolle an Bedeutung – es stieg die der baumwollverarbeitenden Textilindustrie.