Die Textilindustrie war eine der ersten Industrien, die die herkömmliche handwerkliche Herstellung von Produkten mittels Maschinen ablöste. Der Beginn dafür war bereits im 18. Jh. in England. Nach der Kontinentalsperre durch die Engländer folgte die Schweiz mit dem Aufbau einer Textilindustrie. Das Land war dafür sehr geeignet, weil es viel Wasserkraft zur Nutzung hatte, was damals die beste Möglichkeit zum Antrieb von Maschinen war. Doch schon Mitte des 19. Jh. waren Flüsse und Bäche vollständig ausgebaut. Deswegen schauten sich die Brüder Elmer aus dem Kanton Glarus nach neuen Standorten um und fanden im bitterarmen Württemberg reichlich freie Wasserkraft und Arbeitskräfte. Einzelne Textilbetriebe gab es schon und es gab eine lange handwerkliche Tradition der Textilherstellung aus heimischen Fasern wie Leinen oder Nessel.
Die Gründung der Baumwollspinnerei und Weberei Gebr. Elmer & Zweifel, der Eigentümerin der Marke Cotonea, erfolgte dann nach dreijähriger Aufbauzeit durch Friedrich und Heinrich Elmer im Jahr 1855. (Im gleichen Jahr wurde in Reutlingen die Webschule eröffnet, die sich zu einer bis heute bedeutenden Hochschule für Textilien entwickelt hat.) Von Anbeginn der Firma wurde Baumwolle zu Geweben verarbeitet. Wurde zu Beginn wie von vielen Firmen ein textiles Vollsortiment aller üblichen Stoffe wie Bekleidung, Bettwäsche, oder Damaste hergestellt, erfolgten später wechselnde Spezialisierungen auf medizinische Gewebe, Gewebe zu technischen Zwecken oder Babypflegetextilien. Dadurch konnte ein umfangreiches textiles Wissen aufgebaut werden, von dem heute die Cotonea-Produkte profitieren.
In jeder Produktionsstufe wissen wir, was nötig ist, um ein wirklich gutes Produkt zu machen. Cotonea beschränkt sich nicht darauf, nur ein Design vorzugeben, wie es heute bei vielen Marken üblich ist, sondern begleitet den Fertigungsprozess durch alle Stufen vom Feld bis ins Ladenregal. So entsteht ein wirklicher Mehrwert für den Kunden durch ein optimales Produkt.