Baumwolle aus konventionellem Anbau und die daraus hergestellten Textilien - das Problem
- extensiver Anbau
- hoher Einsatz von chemischen Düngemitteln, Pestiziden und Insektiziden
- maschinelle Ernte unter Einsatz von Entlaubungsmittel (z.B. "Glyphosat")
- die eingesetzten Gifte werden oft ohne Haut- und Atemschutz versprüht
- laut der Weltgesundheitsorganisation sind schwere Vergiftungen und Todesfälle keine Seltenheit
- mikrobiologische Schädigung der Böden
- Verödung und Versteppung großer Flächen
- chemische Rückstände in den fertigen Textilien
- häufiger Einsatz genmanipulierter Sorten
- die Baumwollproduzenten werden von den Saatgutherstellern und Pestizidlieferanten in die Verschuldung und damit in eine verhängnisvolle Abhängigkeit getrieben.
- bei der Weiterverarbeitung der Baumwolle werden sehr viele ökologisch höchst bedenkliche Chemikalien eingesetzt
- große Mengen dieser Chemikalien gelangen durch ungeklärte Abwässer in Oberflächengewässer und ins Grundwasser mit verheerenden Folgen für Menschen, Flora und Fauna
- Der Einsatz einer großen Zahl dieser Chemikalien ist in der EU verboten. Trotzdem dürfen damit belastete Textilien aus Nicht-EU-Ländern problemlos eingeführt werden
- die Gefahren für die Konsumenten werden durch Hinweise auf den Etiketten (vor dem ersten Tragen unbedingt waschen) sehr deutlich gemacht
- die Gefahren für die Gesundheit ergeben sich nicht nur durch den Hautkontakt, sondern auch durch Ausdünstungen, die über die Atemwege aufgenommen werden
- Hautärzte und Allergologen haben schon längst Alarm geschlagen
- Kinderarbeit ist in der gesamten Herstellungskette weit verbreitet
- viele Frauen müssen oft 80 Stunden und mehr pro Woche arbeiten
- meistens werden nur Hungerlöhne bezahlt, die nicht einmal zum Leben in diesen Ländern reichen
- oft verlieren Frauen ihren Arbeitsplatz, wenn sie schwanger werden
Kontrolliert biologisch angebaute Baumwolle
cotonea - ein Stück Zukunft (ökologisch - sozialverträglich - nachhaltig)
- Schutz der Natur in den Baumwollanbaugebieten
- langfristiger Erhalt und Verbesserung wertvoller, fruchtbarer Ackerböden
- nur organische Düngung, keine Kunstdünger
- kein Einsatz von Pestiziden und Insektiziden
- kein Einsatz von Entlaubungsmitteln
- Schonung des kostbaren Trinkwassers
- es werden nur traditionelle Sorten verwendet, keine genmanipulierte Sorten
- jährlich wechselnde Fruchtfolge
- kleinflächiger Anbau
- Ernte von Hand
- biologisch "saubere" Textilien
- Einhaltung der strengen ökologischen Vorschriften in allen Produktionsstufen (IVN Best)
Eigene Bio-Baumwollanbauprojekte gemeinsam mit der Schweizer Hilfsorganisation "Helvetas"
- Verbot von Kinderarbeit
- Verbot von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen
- fairer Handel mit den Erzeugern
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